lunes, agosto 07, 2006

Chipinque y La Estanzuela


Jetzt bin ich bereits seit einer Woche hier und durfte gleich auf mehreren Wegen erfahren, wieso Monterrey die ciudad de las montañas, die Stadt der Berge, genannt wird.
  • Schaut man aus unserem departamento, hat man den Blick auf mehrere Bergketten, die alle nähere oder weitere Ausläufer der Sierra Madre Oriental sind. Irgendwie haben sie etwas Beruhigendes, weil sie permanent anwesend sind. So fühle ich mich hier auf eigenartige Weise beschützt und konnte es folglich auch kaum abwarten, diese Berge aus der Nähe zu sehen.
  • Unsere erste Tour hat uns in den Parque Chipinque geführt, welcher 8 km südlich von Monterrey, in San Pedro Garza García, liegt. Hier sind wir zu viert (meine Mitbewohnerin Claudia, zwei miembros del HC und ich) bis zum Cerro Pinal gelaufen, von wo aus man einen beeindruckenden Blick über die ganze Stadt und auf weitere Berge hat.
  • Am Sonntag hatten wir dann bereits ein zweites Wanderdate, nämlich mit dem Grupo Trepacerros, einer Gruppe bunt gemischter Leute, die alle Spaß am "Natur entdecken" haben und sich jedes Wochenende treffen, um die Umgebung auf natürlichem Wege unsicher zu machen. Um das Ganze für Neulinge wie uns locker anzugehen, sind wir zusammen zum Parque Natural La Estanzuela gefahren, welcher auch nur 15 Minuten en coche von der Innenstadt entfernt liegt. Locker heißt: Erst eine gepflasterte Touri-Strecke und danach am Flusslauf entlang, über Steine, unter Bäumen, zwischen mexikanischen Brennnesseln, gezogen an Seilen und gestützt von Händen. Hier hatten wir zwar nicht immer so einen fantastischen Ausblick wie am Tag zuvor, dafür jedoch eine unglaublich schöne Strecke, die uns direkt in den Himmel geführt hat, nämlich zur Cascada del Cielo. Während manche sich samt Klamotten ins Wasser gestürzt haben, haben sich andere (die etwas schüchterneren Kandidaten wie ich) aufs Foto machen beschränkt.


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