Stadt und Leute
Noch mehr aus dem Zwischenbericht...
Wirft man einen Blick in einen mexikanischen Reiseführer, so ist man schnell ernüchtert, wenn von Monterrey die Rede ist. Seitenweise werden dort alle möglichen Städte Mexikos beschrieben, doch Monterrey wird auf anderthalb Seiten abgehandelt. Es ist zwar die drittgrößte Stadt des Landes und der wichtigste Industriestandort Lateinamerikas, doch von Kunst und Kultur ist dort wenig zu lesen. Mit entsprechend gemischten Gefühlen und einer gewissen Skepsis kam ich vor drei Monaten hier an, doch ich muss sagen, dass sich all meine Befürchtungen, einer kulturellen Einöde zu begegnen, nicht bewahrheitet haben. Zugegebenerweise hat die Stadt kein besonderes Ambiente, riesige verstopfte Verkehrsstraßen ziehen sich von Nord nach Süd, gesäumt von diversen Industrieanlagen und us-amerikanisch anmutenden Einkaufszentren. Doch wirft man einen genaueren Blick auf die Stadt, wandelt sich das Bild. In der Tat gibt es einige sehenswerte Museen und sogar alternative Kulturzentren wie den Parque Fundidora, ein ehemaliger Stahlkonzern, in dessen Anlagen nun Wechselausstellungen, Theater- und Filmvorführungen dargeboten werden. Der Consejo para la Cultura y las Artes de Nuevo León (CONARTE) bringt zweimal im Monat eine kostenlose Agenda Cultural heraus, in welcher die meisten kulturellen Angebote Monterreys und Umgebung aufgeführt sind. Bei der Lektüre dieses Heftleins ist man oftmals verwundert wie viele Festivals die Stadt in kurzen Zeitabständen anbietet. Darunter bedeutendere waren beispielsweise das Festival Internacional de Cine de Monterrey, in welchem dieses Jahr Deutschland sogar als Gastland vertreten war oder das zurzeit stattfindende Festival del Barrio Antiguo. Beim Barrio Antiguo handelt es sich um das Vergnügungs- und Ausgehviertel Monterreys. Hier finden sich Kneipen, Cafés, Restaurants und Diskotheken für jeden Geschmack, oftmals mit Live-Musik in allen Stilrichtungen.
Monterrey gilt als sichere Stadt mit einer hohen Lebensqualität, was nicht zuletzt der ausreichend vorhandenen Arbeit in den einzelnen Industriezweigen zu verdanken ist. Im Vergleich zu anderen mexikanischen Städten liegen die Lebenshaltungskosten hier allerdings etwas höher. Die Einwohner Monterreys, regios oder regiomontanos genannt, sind ausgesprochen nett und hilfsbereit. Interessiert am internationalen Austausch, kontaktfreudig und freundlich machen sie den Aufenthalt hier vor Ort sehr angenehm.
Das Klima in Monterrey ist sehr gewöhnungsbedürftig. Im August hat uns die trockene Hitze mit täglichen 40°C erschlagen. Im Oktober gibt es dann starke Temperaturschwankungen, die einen innerhalb eines Tages sämtliche Jahreszeiten erleben lassen. Langsam wird es auch immer kälter und der mexikanische November ist einem deutschen November ebenbürtig, wobei die Häuser hier in der Regel keine Heizungen haben und die Kälte insofern erheblich mehr zu spüren ist.
Wie diesem Blog schon zu entnehmen ist, muss man natürlich die großartige Umgebung Monterreys erwähnen. Monterrey wird auch die Stadt der Berge (la ciudad de las montañas) genannt. Markenzeichen der Stadt ist der Cerro de la Silla, welcher hoch über der Stadt thront. Der südlichste Vorort Monterreys, San Pedro Garza García, liegt sogar bereits in der Sierra Madre Oriental. Hier kann man wunderschöne Ausflüge unternehmen, so gibt es teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichende touristischere Gebiete wie auch diverse Wandergruppen, die zu empfehlende ausgedehnte Touren in ganz Nuevo León und Coahuila unternehmen.
Monterrey gilt als sichere Stadt mit einer hohen Lebensqualität, was nicht zuletzt der ausreichend vorhandenen Arbeit in den einzelnen Industriezweigen zu verdanken ist. Im Vergleich zu anderen mexikanischen Städten liegen die Lebenshaltungskosten hier allerdings etwas höher. Die Einwohner Monterreys, regios oder regiomontanos genannt, sind ausgesprochen nett und hilfsbereit. Interessiert am internationalen Austausch, kontaktfreudig und freundlich machen sie den Aufenthalt hier vor Ort sehr angenehm.
Das Klima in Monterrey ist sehr gewöhnungsbedürftig. Im August hat uns die trockene Hitze mit täglichen 40°C erschlagen. Im Oktober gibt es dann starke Temperaturschwankungen, die einen innerhalb eines Tages sämtliche Jahreszeiten erleben lassen. Langsam wird es auch immer kälter und der mexikanische November ist einem deutschen November ebenbürtig, wobei die Häuser hier in der Regel keine Heizungen haben und die Kälte insofern erheblich mehr zu spüren ist.
Wie diesem Blog schon zu entnehmen ist, muss man natürlich die großartige Umgebung Monterreys erwähnen. Monterrey wird auch die Stadt der Berge (la ciudad de las montañas) genannt. Markenzeichen der Stadt ist der Cerro de la Silla, welcher hoch über der Stadt thront. Der südlichste Vorort Monterreys, San Pedro Garza García, liegt sogar bereits in der Sierra Madre Oriental. Hier kann man wunderschöne Ausflüge unternehmen, so gibt es teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichende touristischere Gebiete wie auch diverse Wandergruppen, die zu empfehlende ausgedehnte Touren in ganz Nuevo León und Coahuila unternehmen.
Etiquetas: UrbiPlebi

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